Was ist das Projekt?

HipHop gegen Gewalt – für Respekt und Toleranz untereinander!

In einem schulübergreifenden Hip Hop – Wettstreit, sollen Schüler(innen) ihre musikalischen und künstlerischen Möglichkeiten ausleben und lernen, selbstständig, verantwortungsvoll und zielorientiert vorzugehen. Sie sollen lernen, nicht, wie so häufig in den Medien der Gegenwart formuliert und dokumentiert, nonverbale Aggressionen auszuleben, sondern mit dem Medium Hip Hop eine Sprache sprechen dürfen, in der sie ihren Frust und ihre Ängste verarbeiten können.
Die Schüler(innen) der 7. bis 9. Klassen der GHS Anne-Frank-Schule Bonn und der Gesamtschule Bonn/Beuel sind durch Informationsveranstaltungen auf das Projekt aufmerksam gemacht worden, um ihr Interesse am „Schoolbattle” zu wecken. Im Folgenden, im Schuljahresverlauf stattfindenden Wahlpflichtunterricht und in Workshops sollen sie ihre Fähigkeiten in den Elementen des Hip Hop: Rap, Breakdance/Streetdance, Freestyle und Graffiti erweitern. Sie sollen zusätzlich lernen, wie man Veranstaltungen selbstständig organisiert und durchführt, gezielt dafür wirbt, sich selbst präsentiert und Verantwortung für sich und alle Beteiligten übernimmt. Am Ende des Schuljahres steht das „Schoolbattle” – Finale, in dem die bis dahin am Projekt teilnehmenden Schüler(innen) der GHS Anne-Frank-Schule Bonn und der Gesamtschule Bonn/Beuel ihre Fähigkeiten in einem Wettstreit messen sollen. Den Sieger(inne)n des „Schoolbattles” winken professionelle Song-Aufnahmen in einem Studio, Video-Drehs, Sachpreise und Graffitiflächen.
Die teilnehmenden Schüler(innen) besuchen die 7. bis 9. Klasse einer teilnehmenden Schule und sind an einer Projektteilnahme interessiert. Das Projekt fordert von und fördert bei den Teilnehmer(inne)n Ehrgeiz, Motivation, Zielstrebigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen. Softskills, die im heutigen Berufsleben von immenser Bedeutung sind und die viele Menschen den Hauptschüler(inne)n absprechen.
Hip-Hop: eine kulturelle Ausdrucksform afrikanisch-amerikanischer und hispanischer Jugendlicher, die Mitte der 70er im New Yorker Stadtteil Bronx entstand und von Anfang an u.a. diese vier Kunstformen umfasste: Rap, Breakdance/Streetdance, Freestyle und Graffiti. Unter den Schüler(innen) ist sie heute auch in Deutschland die am meisten verbreitete Musikrichtung. Der Hip Hop ist im Projekt der Anknüpfungspunkt an das Leben der heutigen Schüler(innen). Viele Schüler(innen), gerade an den Hauptschulen, können sich mit den bekannten Hip Hop – Stars identifizieren. Sie eifern ihnen nach und sie dienen ihnen als Vorbilder.
Wieso aber ein Battle? Ein Battle ist als eine Art Wettstreit zu verstehen. Zwei Teams treten gegeneinander an. Das Besondere an einem Battle ist die kompetitive Komponente, zu vergleichen mit verschiedenen Sportarten, die in Teams gespielt werden können. Ein Battle ist ein dynamisches und impulsives sich Messen auf kreativer, künstlerischer Ebene, das ein gutarbeitendes Team voraussetzt und wie bei einer richtigen Sportart fair und respektvoll bleibt. Ein Battle ist zeitgemäß und bewegt. Ein Battle bedeutet: Auseinandersetzen mit dem Gegenüber, mit sich selbst und ist dementsprechend ein wichtiges Kommunikationsmittel der heutigen Jugend!
Mario Pavelka, alias „Bickmack” bekam die Idee für dieses Projekt, weil er selber Hip-Hop Musik macht und sich mit der Musikrichtung und dem Lifestyle identifiziert. „Ich denke, dass es Zeit ist, neue Wegen zu finden und zu gehen”, so Pavelka. „Ich denke, dass man in die Zukunft sehen und versuchen muss, den Jugendlichen einen Weg durch Förderung und Unterstützung ihrer Interessen zeigen muss und nicht durch Ausgrenzung.” So der Hip Hop – Artist mit afroamerikanischen Wurzeln.
Spenden/Förderer: Das Projekt wird durch den “Verein der Freunde und Förderer der Anne-Frank-Hauptschule Bonn/Beuel e.V.” unterstützt und gefördert. Wenn Sie den “Schoolbattle” durch eine finanzielle Spende unterstützen möchten, ist dieser Verein die geeignete Adresse!