Bickmack berichtet!

Und weiter geht’s

Was für ein großartiges Finale war das am 4. Februar! Es war einfach nur der Hammer was die ca. 500 Zuschauer da sehen konnten. Die Kids haben eine Hammershow auf die Bühne gebracht und das Ambiente und die Stimmung waren einem Finale würdig. Hier noch mal meinen Dank an  Beejay, die Jury, das Catering Team der IGS, Herrn Ludwig, Frau Plener, Andreas Hansmeier, Sound&Light und noch ganz viele andere Personen.

Wie geht es nun weiter?

Das Projekt “Schoolbattle – Hip Hop gegen Gewalt an Schulen” gibt es jetzt ca. 18 Monate. Naiv wie ich war, ging ich damals zu den Schulen und fragte, ob sie nicht ein Projekt mit mir machen möchten. Damals waren zwei Schulen dazu bereit mitzumachen und an mich zu glauben und diesem Projekt überhaupt ein Chance zu geben. Jetzt nach 18 Monate kann ich mich glücklicherweise über Anfragen nicht beschweren. Das hat dazu geführt, dass in denn nächsten sechs Monate einige neue Projekte starten werden. In Zusammenarbeit mit der Tropenwaldstiftung Oro Verde werden meine Coaches und ich an zwei Schulen (Köln/Bonn) gehen und den Schutz des Regenwaldes thematisieren.  Mehr Infos unter www.oroverde.de. In Zusammenarbeit mit dem „Haus Michael“ in Schwarzrheindorf werden wir ein Musical einstudieren. Mehr dazu unter www.ot-haus-michael.de. Zusätzlich wird es noch zwei weitere Projekte geben, zu denen jedoch noch keine Infos verbreitet werden können.Wir konnten unseren Oberbürgermeister, Herrn Jürgen Nimptsch, dazu begeistern, die Schirmherrschaft über das Gesamtprojekt „Hip Hop macht Schule” zu übernehmen. Ebenso die Bürgermeistererin Frau Scho-Antwerpes, die erste Vertreterin des Kölner Oberbürgermeisters.
Das Projekt „Schoolbattle“ wird in den nächsten sechs Monaten Pause machen um sich auf eine ganz große “Geschichte” vorzubereiten. Ab dem Sommer 2010 gibt es den Schoolbattle in Köln und Berlin! Das wurde möglich durch den PKV (Verband der Privaten Krankenversicherer), der das Projekt für weitere sechs Monate finanzieren wird. Das Thema wird dann ein anderes sein. Es geht dann um den Konsum von Alkohol unter Jugendlichen. Das Finale ist dann wahrscheinlich in Berlin. Mehr zu allen Themen in den nächsten Wochen.

Peace
Mario „ Bickmack“ Pavelka

„Glaube an dich selbst!“

Das  ist es, was ich den Kids sage, denn leider habe ich das Gefühl, dass viele das nicht mehr tun. Lehrer(innen), Sozialpädagog(inn)en oder auch andere. Sie berichten alle das gleiche: „Was ist mit den Jugendlichen und Kindern los? Das haben wir doch früher nicht so gemacht!“ Diese Jugend hat es nicht leicht im Leben klarzukommen. Viele Erwachsene schaffen es ebenfalls nicht mehr, wie sollen es dann die Jugendlichen schaffen? Alle wollen ein Patentrezept, was man denn tun kann. Es sind die Erwachsenen, die für die Kinder und Jugendlichen verantwortlich sind und es sind ebenfalls die Erwachsenen, die diese Verantwortung oft nur mangelhaft wahrnehmen. Mir als Vater ist die Zukunft meines Kindes und die der anderen wichtig! Ich werde ihnen immer wieder sagen „Glaube an dich selbst, egal was passiert!“
An was glauben wir heute noch? Erst zur Weihnachtszeit wird vielen von uns wieder klar, das da noch etwas ist. An diesen Tagen bekommen alle meinen Respekt, die nicht erst dieses Fest brauchen, um an andere Menschen zu denken und an sie zu glauben.
Ehre, Stolz und Loyalität ist das, was ich fühle, wenn ich in die Gesichter der Menschen sehe, die an das Projekt glauben. Es ist ein schönes Gefühl Respekt für das zu bekommen, was man jeden Tag macht. Weil sie oft jemanden vermissen, der ihnen zuhört, an sie glaubt und sie auch ernst nimmt, geht es vielen Jugendlichen oft schlecht. Ich denke, ich muss euch nicht alle daran erinnern wie es ist, wenn die Eltern einen nicht ernst nehmen wollen. Hört euren Kindern zu! Helft ihnen verantwortungsvoll und weise auf ihrem Weg durch das Leben.
Auch ihr Jugendliche und Kinder, schenkt euren Eltern Respekt. Sie haben schon einiges im Leben erlebt, vor dem sie euch beschützen wollen.

Ich wünsche allen ein erfolgreiches Jahr 2010!

Ich danke allen, die an uns glauben!

Peace
Mario „ Bickmack“ Pavelka

Aufruf!

Vor einem Jahr habe ich das Projekt „ Hip Hop gegen Gewalt an Schulen“ ins Leben gerufen. Damals glaubten die wenigsten Menschen daran, dass ich damit Erfolg haben könnte – es gab nur eine handvoll Leute, die mich unterstützt haben. Und diese Leute haben mich bis heute begleitet, wofür ich ihnen an dieser Stelle von ganzem Herzen danken möchte! Jetzt ist das Schoolbattle 2008/09 vorbei und tatsächlich war es ein harter Kampf, das Projekt bis zum Ende aufrecht zu erhalten, da uns kaum finanzielle Mittel zur Verfügung standen. Es gab zwar offizielle Unterstützung seitens der Stadt und eine Spende der Stabstelle Integration von 2000 €, aber darüber hinaus konnte sich das Projekt nur über Wasser halten, weil wir Preise gewonnen haben: Den „Preis für Toleranz und Demokratie“ mit 4000 € und den 2. Platz im „Xpress Yourself“- Songwriter Contest mit 5000 €. Besonderen Dank schulden wir auch dem Vater eines Schülers, welcher letztes Jahr ein Benefiz-Konzert mit einem Erlös von 600 € für uns organisierte. Die Gewinne flossen zu 100 % in die Aufrechterhaltung und Weiterführung des Projektes. An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich all den Menschen danken, die mir freiwillig geholfen und mich unterstützt haben und die auch jetzt noch ihre Zeit und Energie in das Projekt investieren, weil sie daran glauben.

Wir haben hier in Bonn sehr viel erreicht, obwohl es mir manchmal schien, als ob dies bei so manchen Gelegenheiten noch nicht entsprechend gesehen wurde. Ich hoffe aber sehr, dass die vereinzelt kritischen Stimmen den Mut haben werden, mich persönlich mit ihren Bedenken zu konfrontieren um sich im persönlichen Gespräch näher mit dem Projektgedanken auseinanderzusetzen, anstatt sich von Vorurteilen leiten zu lassen. Ich werde mich auf jeden Fall nicht entmutigen lassen und unbeirrt mit dem weitermachen, was mir am Herzen liegt: HELFEN!

Dieses Jahr sind die Anne-Frank-Schule und die Gesamtschule Beuel mit dabei. Außerdem erweitert sich das Schoolbattle um diverse Schwester-Projekte in Zusammenarbeit mit Jugendhäusern, Schulnetzwerken und Universitäten, all diese ebenfalls von Menschen in Auftrag gegeben, welche die Möglichkeiten in der Idee sahen und uns unterstützen möchten. Leider wird das Schoolbattle-Projekt auch jetzt im 2. Jahr noch nicht mit ausreichend öffentlichen Mitteln gefördert, obwohl die Schulen bemüht sind, uns mit einem kleinen Geldbetrag und der Nutzungserlaubnis von Räumen zu helfen. Aber ich weiß, warum ich die Arbeit gern auf mich nehme, denn es geht um die Zukunft meiner und eurer Kinder, um eine ganze Generation – und da kann und will ich nicht einfach so wegschauen! Jedes einzelne dieser Kinder birgt Potential und verdient eine Chance, und ich freue mich, dass das Projekt ihnen vielleicht die „Starthilfe“ geben kann, die sie benötigen.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Und weiter geht’s

Endlich geht es weiter mit dem Battle. Für dieses Jahr haben wir Zuwachs im Tanzsektor bekommen: Kashif für die Gesamtschule Beuel und Naomi für die Anne-Frank-Schule. Beide sind von ganzem Herzen Tänzer – ich bin schon sehr gespannt auf das Finale!
Außerdem ist eine wissenschaftliche Begleitung mit im Boot – die Doro untersucht in ihrer Diplomarbeit die pädagogischen Auswirkungen von Hip Hop in Schulen. Ich habe die Schoolbattle-Teams der jeweiligen Schulen bereits kennen gelernt und muss sagen, dass es ein sehr interessantes Finale geben wird, denn beide Gruppen tragen sehr viel Potential in sich!
Was den Nachklang des vergangenen Jahres angeht: In den letzten Wochen hatte das „alte“ Schoolbattle-Team richtig viele Auftritte und es waren noch längst nicht die letzten. Dabei sind Schüler und Schülerinnen vom Schoolbattle 2008/2009 – mit welchen wir auch in nächster Zeit auf verschiedenen Veranstaltungen in ganz Bonn und Umgebung auftreten. Vor ein paar Wochen haben wir ein professionelles Musikvideo zum Track „Menschenrechte“ gedreht, das wir euch bald offiziell vorstellen werden.
Ich möchte Euch an dieser Stelle nicht alles verraten, nur so viel: Ihr werdet noch so einige Überraschungen erleben 

Peace
Mario „ Bickmack“ Pavelka

Es ist vorbei!

Ein Jahr ist vorbei und es hatte viele Höhen und Tiefen für mich. Als ich begann, hatte ich zwar Vorahnungen, doch es wurde anders als ich erwartet hätte.  Herr Hansmeier sagte am Anfang des Projektes zu mir: „ Enttäusche sie nicht, denn viele haben schon zu viele Enttäuschungen hinter sich!“ Das gab mir echt zu Denken, denn ab da sollte sich alles ändern.

Ich habe immer an euch geglaubt und ich habe niemanden von euch aufgegeben. Leider haben sich einige selbst aufgegeben. Viele haben einfach weiter gemacht und hatten damit Erfolg. Es wusste ja niemand, was im Laufe des Jahres alles geschehen sollte und so machten wir einfach alle gemeinsam weiter. Plötzlich kamen Leute vom TV, vom Radio, von Zeitungen. Menschen kamen und sagten, dass sie es gut finden, dass es so ein Projekt gibt und das sie gut finden, was die Projektteilnehmer(innen) auf die Beine stellen. Plötzlich gab es Anerkennung und Respekt und alle genossen es. Doch wie wird es nun weitergehen? Nur soviel, ES WIRD WEITERGEHEN!
Ich möchte mich an dieser Stelle bei einigen Menschen bedanken, die daran geglaubt haben und es auch immer noch tun.

Ich danke meiner Frau und meinem Sohn für Unterstützung und Verständnis für fehlende Zeit. Danke an  Andreas Hansmeier – der einzige, der immer an das Projekt geglaubt hat. Danke, das du mir geholfen hast mein Leben zu verändern. Danke an Maria Papadppoulou – wir werden weiter und nachhaltig evaluieren!

Ich danke Herrn Herrmanns, Michael, Herrn Fontani, Snipe, Malik, Mr. K, Sanita, dem Kollegium der Anne Frank Schule, der Hauptschule Am Römerkastell, Ollek, dem ZDF, Mzee.com, HipHop.de, Hip-Hop.de, Backspin und vielen anderen für die tolle Unterstützung.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Mit Spaß und Ausdauer zur Aufmerksamkeit

Das Schoolbattle – Team hatte in den letzten Wochen so viele Auftritte, dass es fast schon unglaublich ist. Es macht allen wahnsinnigen Spaß und alle sind motiviert bei der Sache. Langsam entwickelt sich eine professionelle Einstellung. Nun gilt es natürlich, dass die derzeit im Schoolbattle-Team aktiv mitwirkenden Schüler(innen) auch als Vorbilder für die anderen im Projekt befindlichen Jugendlichen agieren. An ihnen sollen sich die anderen ein Beispiel nehmen, was man erreichen kann, wenn man sich über längere Zeit bemüht und motiviert bleibt. Durch ihr stetiges Engagement bekommen die Jugendlichen im Schoolbattle-Team Aufmerksamkeit von Personen, die sie ohne ihre Leistung im Projekt wohl gar nicht wahrgenommen hätten. Was lernen wir daraus? Wer langfristige Aufmerksamkeit möchte, muss Leistung bringen.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Langsam kommen wir zum Ende!

Es liegen nur noch 4 Wochen vor uns, bis die erste Runde Schoolbattle vorbei ist. Viele Bilder und Erfahrungen werden in meinem Kopf bleiben. Niemals hätte ich erwartet, was einige erreicht haben. Viele Menschen haben vom Projekt gehört und sind begeistert von dem, was die Schüler(innen) machen. Mir sagte mal ein guter Freund: „Durch die Härte zu den Sternen!“  Jetzt verstehe ich, was er meinte.

Ich habe immer an dieses Projekt und die Kids geglaubt und so war und ist mein Ziel, auch andere Menschen von unserer Arbeit zu überzeugen. Das es wichtig ist, den Jugendlichen da draußen zuzuhören, denn sie sind unsere Zukunft. Sich später darüber beklagen, was alles hätte sein können, ist schwach! Jetzt muss man etwas tun! Wir müssen etwas tun, die Jugendlichen müssen etwas tun und vor allen Dingen müssen wir es gemeinsam tun!

Viele Jugendliche im Projekt habe etwas in den vergangenen Monaten getan, was sie ohne das Projekt wohl nicht getan hätten und sie bekommen dafür von Menschen Respekt. Respekt ist das was sie erreicht und verdient haben! Jeder Beifall ist hart erarbeitet und deshalb auch wohl verdient!
Macht weiter so!

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Was ist Nachhaltigkeit?

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird im Allgemeinen dazu genutzt, “um dauerhafte Phänomene und Effekte in der Gesellschaft zu erklären.” – Aus: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. April 2008, 14:21 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Soziale_Nachhaltigkeit&oldid=45334790 (Abgerufen: 28. April 2009, 20:58 UTC)

Das soll heißen, dass Dinge und Eigenschaften, die man heute verändert, auch in der Zukunft wirken. Was unser Projekt betrifft, so ist diesbezüglich natürlich eine positive Wirkung auf die Projektteilnehmer(innen) gewollt, um sie bei ihrem weiteren Lebensweg zu untertützen und ihnen zu zeigen, dass es sich lohnt positives Engagement zu zeigen und das auch sie durch positives Engagement Anerkennung bekommen. Wir wollen für unsere Projektteilnehmer(innen) Fundamente für die Zukunft bauen.

Die Aktion Mensch fragt: In was für eine Gesellschaft willst du Leben? Die Antwort ist für mich klar! Ich will in einer Welt leben, in der alle Menschen gute Chancen bekommen.

Seit 8 Monaten beweist dieses Projekt (so wie viele andere Projekt auch), dass es einen Teil dazu beitragen kann, jungen Menschen zu helfen – vielleicht nicht auf einem konventionellen Weg, dafür aber auf einem originellen.

Ich richte meine Worte hier an die Menschen, die Entscheidungen treffen und lade sie herzlich dazu ein, sich unser Projekt genauer anzuschauen, indem sie uns besuchen und beim Unterricht oder den Trainingsstunden vorbeischauen um sich ein genaues Bild zu machen. Sie sind immer gern gesehene Gäste.

Wir brauchen keine Steine, die im Weg liegen, sondern wir möchten mit diesen Steinen Fundamente für die Zukunft bauen können.

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Jetzt kommt das Ende vom Anfang…

In den letzten 2 Monaten war es sehr ruhig im Projekt – Schüler(innen) waren in den Ferien und hatten Betriebspraktika. Es war Zeit da, um nachzudenken, z. B. über das Projekt.

Das Projekt ist ein Erfolg! Ich habe nichtrs erwartet und doch so viel bekommen – viele neue Eindrücke und eine neue Sichtweise im Leben. Eines habe ich vor allen Dingen erkannt: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg! Bei vielen sehe ich, dass sie anfangen einen guten Weg zu gehen, doch sie fangen erst an.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

FROHE OSTERN! Wir sehen uns nach den Ferien!

A

Der Amoklauf in Winnenden…

… hat 16 Menschen das Leben gekostet. 15 Personen wurden das Opfer einer Person, die sich am Ende selbst das Leben nahm. Keiner konnte es vorher ahnen! Im Nachhinein sucht man nun die Ursachen. Der Täter kam aus “gutem” Haus, seine Eltern hatten Arbeit, er war ausreichend versorgt. Eigentlich muss es ihm doch gut gegangen sein. Scheinbar war das aber nicht so, denn eine Sache hat ihm scheinbar gefehlt – RESPEKT.  Der 1. Artikel des Grundgesetzes sagt, das die Würde des Menschen unantastbar ist. Tim K.’s Würde wurde wahrscheinlich zu oft verletzt. Er suchte vermutlich nach Annerkennung in dieser Gesellschaft – in der Schule, in Vereinen – doch er bekam sie wohl nicht. Das ist natürlich keinesfalls eine Rechtfertigung für eine so verachtenswerte Tat, wie Tim K. sie begangen hat!
Viele Menschen schenken anderen Menschen keinen Respekt und machen sie fertig. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, jedoch keinesfalls akzeptabel. Kein Mensch hat es verdient gemobbt zu werden, weil jeder Mensch die gleichen Rechte hat, egal wie er aussieht. Jeder Mensch hat Respekt verdient, auch wenn er anders ist.

Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer dieser mehr als überflüssigen Tat.

Peace
Mario „ Bickmack“ Pavelka

Und wieder ist eine Woche vorbei! (KW 10 – 09)

Schon wieder gibt es positive Nachrichten für die Projektteilnehmer. BOZZ MUSIC & AZAD übernehmen die Schirmherrschaft im Hip Hop – Sektor. Ich denke, da kommt Freude auf! Auf das Treffen mit der  neuen Unterstützung kann man sich jetzt schon freuen. Dann haben wir uns beim Wettbwerb XPRESS YOURSELF mit einem Track angemeldet – ein großes DANKE an Malik aka ThaGhost Dawg. Leider dürfen wir hier noch nichts davon veröffentlichen. In den WP-Kursen konnte man Fortschritte erkennen – weiter so! Auch die Website hat ein neues Gesicht bekommen – Danke an Hip-Hop.de.  Ein Kamerateam von SAT 1 war im Unterricht dabei. Auf den Beitrag sind wir natürlich auch sehr gespannt.

Peace
Mario „ Bickmack“ Pavelka

Was passiert eigentlich sonst noch? (KW 9 – 09)

Ich will einmal darüber berichten, was ich derzeit in der Woche so für das Projekt mache, wenn ich nicht im WP-Unterricht bin.
Derzeit ist das Ziel, das Projekt im nächsten Schuljahr auf insgesamt 5 Schulen auszuweiten. Das will natürlich vorbereitet und geplant werden.
Weiterhin bemühe ich mich gerade, das Projekt in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Um das zu erreichen, spreche ich sehr viel mit unterschiedlichen Medienvertretern. SAT1, WDR2, RTL und Backspin wollen in den nächsten Wochen vorbeikommen, um mehr über das Projekt zu erfahren.
Desweiteren bin ich ständig auf der Suche nach neuen Coaches und mehr Unterstützung. So werden wir bald Verstärkung auf Seiten der Schirmherren bekommen.
Neben dem Schoolbattle arbeite ich auch noch an Schulen und in Jugendhäusern.
Und an diesem Punkt muss ich Aufhören, denn die besten Nachrichten kommen erst in den nächsten Tagen!

Peace
Mario „ Bickmack“ Pavelka

Afterschool Party (KW 8 – 09)

Gestern (19.02.2009) war es soweit: Das Schoolbattle Team hatte seinen Auftritt auf der After School Party Auf dem Münsterplatz in Bonn.

Die zwei Wochen hartes Training haben sich gelohnt, der Auftritt war super!
Eine kurze Rückblende: Zu Beginn des Jahres fragte mich Frau Bertram-Meyer vom Jugendamt der Stadt Bonn, ob wir vom Schoolbattle Projekt nicht Lust hätten, auf der Afterschool Party am Karnevalsdonnerstag auf dem Münsterplatz aufzutreten. Als ich dann im Unterricht an den beiden Schulen nachfragte, war die Reaktion der Schüler(innen) eine andere als die erwartete. Viele hatten keine Lust auf der Party aufzutreten. Das wunderte mich natürlich und nach einigem Nachfragen stellte sich heraus, dass es in den vergagenen Jahren wohl häufiger zu Stress auf der Party gekommen war und die Schüler(innen) nun Angst hatten dort aufzutreten. Doch einige mutige Schüler(innen) fanden sich. Zwei Wochen hartes Training, viel Schweiß und einige Kisten Cola/Fanta und der Bühnenact war fertig.
Ich war gestern nach dem Auftritt völlig fertig und hatte Pipi in den Augen. Ich bin mächtig stolz auf das Schoolbattle Team. Eine Person musste sich nach dem Auftritt sogar übergeben – wer das war, wird nicht verraten.
Das Schoolbattle Team hat gestern eine wahnsinns Show abgeliefert und wie ein echtes Team gearbeitet. Das Publikum im Zelt war begeistert! Ich freue mich auf weitere Auftritte mit dem Team.

Danke an:
Ghost Dawg – Mr. K –  J to the K – Burak – Ayan – Sadat – Clemens – Daniel – Shevan –  Herrn Hansmeier –  Frau Bertram –  Mayer – Herrn Eschweiler –  Dem Jugendhaus „Das Flax“ –  Dem Soundteam und allen die gestern auf der Afterschool Party waren.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Erfolge (KW 8 – 09)

Was ich in diesen Tage erlebe, ist echt der Wahnsinn. So viele Dinge geschahen in den  letzten Wochen, dass ich den ganzen Tag Freudenschreie loslassen könnte. Langsam erfährt die Öffentlichkeit von unserem Projekt. Das ist gut so, denn damit erreichen wir endlich das was wir brauchen: „ Hilfe“ und  „Aufmerksamkeit“.
Nun sehen auch andere, dass ihr durch harte Arbeit etwas Positives auf die Beine stellen könnt auf das das man stolz sein kann. Ich spreche hier von den Jungen und Mädchen vom Schoolbattle Team. Es wird Zeit, dass noch mehr Schüler(innen) des Projekts diesen Fleiß und dieses Motivation an den Tag legen. Das Team konnte schon einige beeindruckte Gesichter sehen, dass sollten noch viel mehr Schüler(innen) erleben.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Ein Wilkommen an die „Neuen“ und Respekt für die „Alten“ (KW 7 – 09)

Auf diesem Weg möchte ich nochmals alle neuen WP-Teilnehmer(innen) begrüßen – schön, dass ihr da seid!. Allen im Projekt gebliebenen Schüler(innen) gehört mein Respekt, weil ihr euch bewusst entschieden habt, weiterhin motiviert zu arbeiten. Ein großes Lob an die Rapper, die an Weiberfastnacht auf dem Münsterplatz auftreten werden – ihr entwicklet euch wirklich super.

Am vergangenen Donnerstag hatten wir das ZDF zu Gast. Sie haben für die Sendung „Hallo Deutschland“ gefilmt.  An der AFS wurde gefilmt und deshalb waren auch einige Schüler(innen) des Römerkastell zu Gast. Die nächsten Wochen werden weiterhin spannend und voller Aufgaben bleiben.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Veränderungen (KW 6 – 09)

Das erste Halbjahr des Schoolbattle ist vorbei. Am 11. August veränderte sich mein Leben, es pasierte etwas, dass ich nicht für möglich hielt. Ich wachte eines Tages auf und spürte Stolz und Freude. Früher war ich stolz wenn mein Gegner am Boden lag und etwas, dass ich für Freude hielt, empfand ich erst, wenn ich bekifft war. Jetzt ist alles anders geworden – wegen des Projekts, wegen der Menschen, die mir jede Woche zur Seite stehen:
- die Coaches Ghost Dawg, Mr.K.
- die Referendarin Frau Papadopoulou und der Lehrer Herrn Hansmeier
- einige Entscheidungsträger in der Stadt von deren Erfahrung und Wissen ich profitiere
- die Partner Markus von Hip Hop.de und Olek von Mcee.com aus der Hip Hop-Szene
- alle Schüler(innen) des Projektes
Ihr habt mein Leben verändert. Niemand wusste, was passieren würde und doch sind alle optimistisch an das Projekt heran gegangen. Auch viele die zweifeln, erkennen langsam, dass Hip Hop nicht nur Gangsta Rap ist, sondern durchaus sinnvoll eingesetzt werden kann. Natürlich ist es nicht immer leicht mit den Kids, aber wahrscheinlich ist es genau das, was es so interessant macht, jede Woche in die Schulen zu gehen. Einige Schüler(innen) mussten erkennen, dass das Leben nicht nur aus Spaß bestehen kann und man nicht immer alles geschenkt bekommt.
Die Welt der Kids ist eine schnelllebige – alles muss schnell gehen und in der Zeit der Telekommunikation und der Unterhaltungsindustrie finden sie kaum Zeit für einen ruhigen Gedanken. Sie werden jeden Tag abgelenkt und mit Infos voll gepumpt. Zeit für eigenes reflektiertes Handeln bleibt da kaum. Im Projekt versuchen wir genau das zu tun – wir versuchen die Kids zum Reflektieren zu bewegen und ihr eigenes Handeln zu überdenken. Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, der ich mich stelle und der sich alle motivierten Lehrkräfte stellen müssen.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Auch wir sagen “Yes, we can!” (KW 6 – 09)

Da bin ich wieder,
Weinachten ist vorbei, das neue Jahr hat angefangen und ich bin mit neuem Optimismus wieder zurück. In den letzen Wochen habe ich meine Berichte ein wenig schleifen lassen. Das hatte unterschiedliche Gründe, so habe ich viel über Menschen, Schulen, Jugendliche und die Politik gelernt.
Die USA hat einen neuen Präsidenten. Er ist Afroamerikaner und die ganze Welt findet das toll. Warum ist das eigentlich so ungewöhnlich? Wir leben doch in einer Welt, in der alle tolerant sein sollten und jeder alle Möglichkeiten hat. Wir wollen immer viel verändern, schaffen es aber oft nicht uns selbst zu verändern. „Yes, we can!“ – Ich habe meine eigene Meinung zur Bedeutung dieser Aussage! Damals, nach dem 2. Weltkrieg haben die Menschen gespürt, dass es trotz Kälte, Hunger, Wut und all den Schmerz Hoffnung gab. Sie haben daran geglaubt das sie ein neues Deutschland aufbauen können und der Welt zeigen, dass Deutschland anders ist. Sie haben Menschen darum gebeten zu helfen, dieses Land wieder aufzubauen und sie haben es geschafft Hitlerdeutschland vergessen zu machen und Freunde in der ganzen Welt zu finden.
Optimismus und Mut sind das, was wir brauchen! „Yes, we can!”

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Aufgeben? Niemals! (KW 2 – 09)

In den letzten Wochen habe ich von ein paar Leuten gehört, dass sie aussteigen wollen.
Wir haben euch gefragt, warum das so ist. Die Antworten waren oft identisch: „Ich mache viel mehr als die anderen in meiner Gruppe!“ „Um eine gute Note zu bekommen muss ich mich ja anstrengen!“ „In den anderen WPs muss man viel weniger machen!“
Ja, am Anfang ist alles immer schön und toll und dann, wenn man es kennt, schmeißt man es weg, weil man plötzlich merkt, dass es doch nichts geschenkt gibt. Ich will keine Predigt halten, nur eure Gründe finde ich dann schon etwas merkwürdig. Wir haben euch gefragt, ob es an uns liegt. Die Antwort war „Nein“. Ihr habt gesagt, es läge an euch selbst. Warum tut ihr nichts dagegen. Liegt es daran, dass Aufgeben leichter erscheint als Weitermachen?
In dem Alter, in dem ihr jetzt seid, hatte ich schon lange meine Mutter verloren und man hatte mich in ein Heim verfrachtet. Es war wirklich nicht leicht, sich jeden Tag zu behaupten. Aufgeben wäre soviel leichter gewesen. Aber Aufgeben kenne ich nicht, weil es immer einen Weg gibt, der dich weiter bringt. Leider bekommt man im Leben nicht viel geschenkt. Diese Erfahrung müssen einige noch machen.
Ihr solltet mehr an euch glauben! Auch wenn man manchmal Rückschläge bekommt, so lohnt es sich doch so gut wie immer seine Ziele zu verfolgen. Menschen ohne Ziele haben leider keine Perspektiven im Leben. So kenne ich das und darum komme ich jede Woche zu euch – ihr und euer Leben seid mein ZIEL! Soll ich etwa AUFGEBEN?

Das werde ich bestimmt nicht tun! Dafür seid ihr mir einfach zu wichtig!

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Hip Hop als Medium (KW 51)

Hip Hop als Medium, wie kann das gehen? Das fragen sich viele Leute aus der Hip Hop Szene. Die Antwort auf dieses Frage findet man in der Vergangenheit des Hip Hop. Damals entstand Hip Hop, weil Ungerechtigkeit herrschte. Der Hip Hop war für damals für die Menschen, die Hip Hop machten, eine Möglichkeit, sich über die von ihnen empfundene Ungerechtigkeit zu beschweren. Die Jugendlichen sollen den Hip Hop dazu nutzen, ihr Leben zu reflektieren und gemeinsam etwas erreichen, auf das sie stolz sein können. Vielleicht werden nun viele sagen: „Klar, noch ein paar Gangsta-Rapper mehr!“ Gangsta-Rap ist nicht Bestandteil des Projektes.
Man muss die Elemente und die Kultur des Hip Hop verstehen. Nicht alles ist immer Hip Hop nur weil es Rap ist. Ich bin kein Mensch, der der Vergangenheit hinterher weint und sagt, dass früher alles besser war. Man muss mit der Zeit gehen. Genau das machen wir und wir sehen, dass Hip Hop helfen kann.

Peace
Mario „ Bickmack“ Pavelka

Was haben wir bis jetzt erreicht? (24.11.2008)

Ich denke, es ist an der  Zeit, ein paar Infos unter die Leute zu bringen. Heute ist Montag der 24. November 08. Am 11. August 08 haben wir das Projekt gestartet. Vor vier Wochen ging alles richtig los, nun haben wir ein Drittel hinter uns und wir bewegen uns in großen Schritten. Viele haben von dem Projekt erfahren und viele finden, dass Hip Hop eine gutes Medium sein kann und können sich vorstellen, es in ihre Arbeit mit einfließen zu lassen.
Ein kurzes Resümee bis zum heutigen Tag:
-    von etwa 80 Schüler(innen), die am WP teilnehmen, sind etwa 3/4 aufgetreten
-    die Projektteilnehmer(innen) sind entweder motiviert im Rahmen der Projektarbeit oder sie fangen an zu verstehen, dass man das reale Leben nicht untätig verbringen kann, wenn man etwas vom Leben erwartet
-    mit Brothers Keepers und Hip-Hop.de konnten zwei Schirmherren gefunden werden, die in der Hip Hop-Szene einen Namen besitzen
-    die Projektteilnehmer(innen) haben durch zahllose Flyer auf sich und das Projekt aufmerksam gemacht, dafür vielen Dank an u.a. mzee.com für das Sponsoring
-    in drei Monaten über 8000 Klicks auf schoolbattle.info
-    zwei Shows mit vielen externen Gästen an den beiden Projektschulen
-    ständige Präsenz in der lokalen Presse, im Internet und bei unterschiedlichen Radiostationen
-    es wurde eine Hip Hop Fortbildung für Lehrer(innen) gegeben
-    wir sind in drei unterschiedlichen Jugendhäusern der Stadt Bonn aktiv
-    eine Zusammenarbeit mit der Musikschule Bonn findet statt
-    andere Schulen sind am Projekt und an der Idee dahinter interessiert

Das beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind, etwas zu verändern. Das Pilotprojekt Schoolbattle ist bis jetzt ein voller Erfolg.
Bis jetzt haben wir alle zusammen einiges erreicht, was wir am Anfang nicht gedacht hätten. Ich weiß, dass wir noch nicht am Ende sind, sondern, dass das erst der Anfang ist.

Danke an alle
-    Projektteilnehmer(innen)
-    Helfer(innen)
-    Unterstützer(innen)

Wochenbericht (KW45)

Eine ruhige Woche im Schoolbattle für die Teilnehmer. In den nächsten Wochen sind in der Hauptschule Am Römerkastell die Schüler(innen) im Betriebspraktikum.. Da haben wir ein wenig Luft und Erholung von denn Strapazen der letzten Wochen.
Wir hatten auch sehr viel Besuch auf der ersten Veranstaltung. Es waren Personen von der Polizei (K-Vorbeugung), Vertreter aus der Politik, vom Jugedamt und Eltern da. Die Show war ein voller Erfolg und die Arbeit hat sich gelohnt, denn immer mehr Menschen erreicht das Projekt. Darum ist es jetzt noch wichtiger an sich selber zu glauben. Viele, die von dem Projekt gehört haben, haben sich diese Woche bei mir gemeldet, um darüber mehr Informationen zu bekommen. Einige Radiosendungen haben sich gemeldet – stellt euch das Mal vor, sogar ein Sender aus Wien. Sogar Leute auf der Straße sprechen mich darauf an. Alle sind sie auf euch aufmerksam geworden und finden toll, was ihr macht.
Viele Menschen denken, das die Schüler der Hauptschule nicht viel leisten können, dass sie kein Durchhaltevermögen haben und deshalb nichts erreichen können. Das sind Vorurteile und wenn wir ehrlich sind, dann kann niemand von uns sagen, dass er frei von Vorurteilen wäre. Wir haben fast alle Vorurteile gegen irgendwas und irgendwen.
Ich persönlich dachte früher z. B., dass auch die Lehrer etwas gegen mich hätten. Aber heute kann ich sagen, dass ich falsch lag. Man, habe ich die Lehrer genervt. Ich habe sie einige Male zum Ausflippen gebracht. Ich denke, dass es dann verständlich ist, das sie dann nicht wirklich gut auf mich zu sprechen waren. Es ist aber auch nicht falsch, den Schülern mehrere Chancen zu geben, denn sie befinden sich ja in einem Lernprozess. Wir sind alle auf dem besten Weg etwas zu erreichen, gemeinsam, wenn wir lernen.

Also denkt mal ein wenig über die letzten Wochen nach, ihr habt was erreicht und dabei eine Menge gelernt.

Mein Respekt
geht an alle Schüler der AFS und des Römerkastells

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Zwischenbericht (02.11.2008)

Das was ich die letzten drei Monate erlebt habe, übertrifft alle meine Erwartungen die ich an das Projekt hatte. Ich kenne die WP-Teilnehmer gerade mal knappe drei Monate und in dieser Zeit habe ich Entwicklungen mit ihnen durchgemacht, die ich so nicht erwarten konnte. Als ich die ersten vier Wochen hinter mit hatte, wusste ich noch nicht, ob ich das, was ich lehren will, auch in den Köpfen der Jugendlichen verankern kann. Ich habe ihnen immer wieder klar gemacht, dass ich nicht aufgaben werde. Manchmal überlegte ich lange, wie ich den Kids begreifbar machen könnte, dass wir ihnen helfen und einen Weg der Hoffnung zeigen wollen. Denn das musste ich leider schnell feststellen, Hoffnung ist vielen ein Fremdwort. Sie haben sich lange aufgegeben, weil man ihnen das Gefühl gibt, das man sie aufgegeben hat.
Wie soll man solche Personen davon überzeugen, dass sie Respekt vor sich selber haben müssen, um im Leben etwas zu erreichen, dass es nicht leicht ist im Leben zu überleben, dass man sich seinen Problemen stellen muss, dass man an seinen Schwächen arbeiten muss, dass man Kritik als Anregung sehen muss und dass sich Ehrgeiz immer irgendwann auszahlt?
In den drei Monaten habe ich gespürt, dass die Jugendlichen sich verändern, dass sie über ihren Schatten springen können und auch wollen, wenn man ihnen hilft und an sie glaubt. Bis jetzt ist alles besser gelaufen, als zu erwarten war und das Projekt gewinnt immer mehr an
Bedeutung und auch Beachtung . Auch wenn einige noch skeptisch gegenüber dem sind, was ich mache und wie ich es mache. Die Jugendlichen mussten sich in sehr kurzer Zeit verändern um etwas erreichen zu können. Das taten sie und das ist Beachtung wert.
Generationen sind unterschiedlich und mit ihnen ändert sich die Gesellschaft. Man muss sich auf die heutige Situation einstellen und darf nicht die Augen verschließen.
Manche Menschen haben eine wichtige Arbeit und tragen eine hohe Verantwortung mit dem was sie machen. Sie versuchen herauszufinden, was das Beste für andere Menschen ist. Man muss in der Lage sein, sich in die Menschen, denen man helfen will, hineinzuversetzen, um das zu können und das ist sehr schwer. Mit dem Schoolbattleprojekt versuchen wir zu helfen und viele der Menschen mit der beschriebenen großen Verantwortung haben uns angehört. Manche versuchen uns zu helfen und manche sind noch misstrauisch. Auch die Misstrauischen zu überzeugen, dass ist ein weiteres großes Ziel.

Ich danke allen, die mir helfen, dass dieses Projekt bis jetzt so erfolgreich ist.

Peace

Bickmack

Wochenbericht (KW44)

Jeah

Jetzt habt ihr es geschafft! Nach anstrengenden zehn Wochen ist es endlich getan – die erste Show ist hinter uns. Und es hat sich gelohnt, dass ich so streng mit euch war. Das was ihr uns gezeigt habt, war echt SUPER!.
Ich hoffe, ihr habt eine Sache gelernt: Es lohnt sich immer, sich anzustrengen, wenn man etwas erreichen möchte! Ihr habt in dieser kurzen Zeit einiges erreicht. Was haben die meisten Leute von sich selbst gedacht, als sie mitbekamen, dass sie auf die Bühne müssen und vor Publikum auftreten. „Das schaffe ich nie! Die werden alle lachen!“ Alles kam anders als ihr erwartet habt.
Ihr habt alle Mut bewiesen, denn keiner will auf der Bühne stehen und versagen. Genau das habt ihr getan. Ihr habt euch euren Ängsten gestellt und dafür habt ihr alle ausnahmslos meinen Respekt verdient.

Ich danke euch allen, dass ihr euer Bestes gegeben habt.

Ihr seid KLASSE!

Euer Mario „ Bickmack“ Pavelka

Wochenbericht (KW43)

Das war die letzte Woche vor der ersten Schoolbattle-Show.
Ich muss euch sagen, ich bin schon selber sehr aufgeregt. Ich weiß, dass euch genauso geht.
Aber glaubt mir, das wird schon. Das Training ist diese Woche mit euch gut gelaufen, darum können wir jetzt auch alle ruhiger schlafen. Denkt einfach an das was ich euch gesagt habe. Ihr habt für so eine kurze Zeit echt viel erreicht und das sollte uns alle stolz machen. Wie gesagt, auch wenn es nicht so klappt, es gibt noch genug Chancen es besser zu machen. Das wichtigste ist, dass ihr es versucht habt und wirklich wollt.

Ich weiß, ihr macht das schon.

Peace

Bickmack

Wochenbericht (KW42)

Jetzt geht’s langsam aber sicher los. Ok, ich werde auch schon langsam echt aufgeregt, was die Shows angeht. Ich hoffe echt, dass alles klappt und keiner umkippt vor lauter Aufregung.

Mit dem was ich diese Woche gesehen habe, denke ich, kann man eine gute Show hinbekommen. Ich freue mich schon auf jeden Fall und ich weiß, dass es den Anderen genau so geht. Ich bin echt stolz auf euch, OK, auf fast alle. Man muss bedenken, dass ihr erst seit zehn Wochen trainiert und  die meisten von euch vorher nie selber Hip Hop in dieser Form gemacht haben. Dafür habt ihr echt was auf die Beine gestellt. Ich bin stolz auf euch, das meine ich echt. Habt keine Angst, wir sind da, egal was passiert. Ihr müsst einfach alles geben. Wenn ihr das gemacht habt, kann euch keiner etwas vorwerfen. Schon das ihr auf der Bühne steht,  reicht aus. Das bedeutet ihr habt Mut.

Trainiert nächste Woche, dann wird das schon. Vergesst nicht, nächste Woche in das Blickpunkt-Schaufenster zu schauen. Da wird über uns berichtet.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Wochenbericht (KW41)

Das war eine super Woche mit vielen Ereignissen. Ich bin froh, dass viele Schüler(innen) das zu Herzen genommen haben, was ich ihnen am Freitag mitzuteilen hatte. Ich habe viele rappen gehört, ich war richtig stolz auf die Jungs. Auch einige Tänzer(innen) haben gezeigt, was sie gelernt haben. Echt der Hammer!
Noch zwei Wochen, ich freue mich schon auf die Show von den Schüler(innen). Zu dem gab es auch noch andere gute Nachrichten. Wir haben zwei neue Partner, die uns helfen werden, das Projekt nach außen zu tragen. Brother Keepers und hip-hop.de. Zu dem sind wir im Dialog mit der städtischen Musikschule. Es hat sich auch ein Special Act angesagt: Doppel-U wird uns besuchen. Darauf freue ich mich auch schon..

Ich hoffe, ihr habt euch alle erholt und seid bereit für die Show.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Wochenbericht (KW40)

Was ist wichtig für ein Battle?  Diese Frage habe ich euch gestellt und ihr habt mir geantwortet. Ich will euch meine Sicht dazu mitteilen?
Wir lehren euch die Dinge, die ihr braucht um auf der Bühne stehen zu können. Den notwendigen Ehrgeiz, um das umzusetzen, den müsst ihr allerdings selber entwickeln.
Aller Anfang ist schwer, das wissen wir alle. Das weiß ich aus eigener Erfahrung! Mit einem Ziel vor Augen ist das leichter. Was sind eure Ziele? Viele der Projektteilnehmer müssen zunächst einen Battle mit sich selbst führen. Es ist nicht einfach, den inneren Schweinehund zu besiegen. Doch das Gefühl, etwas geschafft zu haben, was andere nicht können, das belohnt am Ende und ist ein absolutes Hochgefühl. Wollt ihr das nicht auch erleben? Die dazu notwendigen Anstrengungen kann euch keiner abnehmen, man kann euch nur unterstützen. Verstecken, Abwarten und nur Zuschauen helfen nicht weiter! Der Tag X kommt immer näher und so wird es  immer in eurem Leben sein. Irgendwann steht ihr wieder vor diesem Tag. Es reicht nicht immer, es nur zu können, sondern man muss es auch wollen. Wir wollen erreichen, dass jeder einzelne STOLZ auf sich sein kann. Bis zum Erreichen des großen Ziels haben wir ein Jahr. Doch das ist ein Fernziel. Um das Nahziel zu erreichen, haben wir nur noch 26 Tage bis zur ersten Veranstaltung.
Es ist ein Battle und der Beste gewinnt, nicht der, der am meisten redet, abwartet, zuschaut, lästert, … .
Ich hoffe, dass ihr nächste Woche so richtig abgeht!

Also haut rein!

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Wochenbericht (KW 39)

Endspurt, jetzt sind es noch 4 Wochen bis zur ersten Veranstaltung. Ich bin gespannt, was da kommen wird. Ich habe diese Woche einige Personen gesehen die trainierten und einige, die es nicht getan haben. Aber im Großen und Ganzem muss ich sagen, dass wenn es so weiter geht, wir noch eine gute Show zu sehen bekommen. Leider gab es auch unangenehme Nachrichten. Anscheinend haben manche immer noch nicht verstanden, das Gewalt keine Problem nicht löst. Einige Personen lassen sich sehr schnell dazu hinreißen, ein Verhalten an den Tag zu legen, bei dem ich mich frage, ob sie das zu Hause auch machen. Ich hoffe, dass ihr versteht, dass wir euch etwas lehren wollen und ihr auch etwas lernen wollt. Manche merken vielleicht langsam das Hip Hop auch Arbeit bedeutet und Ehrgeiz. Meister fallen nicht vom Himmel, sie entwickeln sich, meine Freunde.
Diese Woche haben mich viele mit ihrem Können überrascht. Die Rapper haben einen Zahn zugelegt. Die Texte sind besser geworden und auch das Rhythmusgefühl entwickelt sich gut. Diese Woche hatten wir auch Besuch vom General Anzeiger, die sich ein Bild über unser Projekt gemacht haben. Vielen Dank an Frau Fugh vom GA. Mehr dazu unter „Internetlinks und Presse“. Allen Projektteilnehmer(innen) schöne Ferien und viel Ehrgeiz!

Bis dann

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Wochenbericht (15. – 19.09.2008)

Diese Woche ist der Funke endlich bei euch übergesprungen. Endlich habt ihr begriffen, was geht. Wenn ihr jetzt das Tempo anzieht, dann habt ihr in fünf Wochen allen Grund stolz auf euch zu sein. Wir sind es auf jeden Fall diese Woche auf euch geworden. Die meisten haben ihre Hausaufgabe gemacht und ich fand sie von den meisten echt gut. Leider haben wir diese Woche eine Absage bekommen, dass wir jetzt noch keine finanzielle Hilfe von der Stadt Bonn bekommen werden. Das liegt nicht daran, dass sie unser Projekt nicht gut finden, sondern, dass sie sehen wollen, dass ihr das Projekt ernst nehmt und es bei euch etwas langfristig positiv verändert. Wenn ihr durch das Projekt lernt, respektvoll und tolerant durch die Welt zu gehen, dann haben wir es geschafft. Stellt euch vor, Bickmack ist die ganze Zeit in euren Ohren.
Diese Woche habe ich Tränen gesehen. Tränen, die euch gezeigt haben, dass es nicht leicht ist, wenn man denkt, dass man seine Ziele nicht erreicht. So manche(r) von euch wollte diese Woche aufgeben, aber ihr seid zurück gekommen. Manche von euch haben ihre ganze Freizeit geopfert, um zu trainieren. Ihr habt neue Freundschaften geschlossen, sowohl mit Schüler(innen) eurer Schule als auch mit Schüler(innen) der anderen Schule. Neue Coaches haben euch trainiert und am Ende war ich richtig stolz auf euch.
Ich freue mich jede Woche auf euch und den anderen geht es genauso.
Weiter so!
Ach ja, Herr Hansmeier hat heute einen Rap geschrieben und auch vorgerappt.
HAHAHA, ich habe es heimlich aufgenommen.

Peace

Euer
Mario „ Bickmack“ Pavelka

Ich verstehe es leider nicht, erklärt es mir bitte! (17.09.2008)

Ständig muss ich mir anhören, dass man keinen Weg findet, die Jugendlichen in unserem Projekt zu unterstützen. Alle sagen: „Respekt, tolle Idee, macht weiter so!“ Doch was fehlt, sind letzten Endes mehr Menschen, die sagen: „Respekt, tolle Idee, macht weiter so! Wir helfen und unterstützen euch!“
Wir haben fast 80 Schüler(innen), die bei diesem Projekt mitmachen. Wir gehen jede Woche in die Schulen und glauben an die Jugendlichen. Das ist etwas Besonderes, denn die Jugendlichen, mit denen wir arbeiten, glauben in den meisten Fällen nicht mehr daran, dass jemand an sie glaubt. Sie fühlen sich oftmals im Stich gelassen – von wem auch immer!
Sie haben das Gefühl, dass man sie nicht unterstützt und andere bevorzugt. Das darf nicht sein! Da muss sich etwas ändern! Man muss ihnen den Glauben an sich selbst und an unsere Gesellschaft zurück geben oder aber besser noch, dafür sorgen, dass sie diesen gar nicht erst verlieren.
Auch ich war ein Kind ohne Zukunftsperspektive und das ist schon 20 Jahre her! Woher sollte ich mit 12 Jahren wissen, was ich im Leben will, wenn ich nicht mal wusste, was das Leben für mich zu bieten hat, außer Ablehnung und Zweifel.
Wir werden so lange um Hilfe schreien, bis wir sie bekommen. Unsere Kreativität kennt diesbezüglich keine Grenzen.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Von wegen nur Klischee! (17.09.2008)

Ist Hip Hop nur Klischee? Wir beweisen das Gegenteil, denn wir schreiben Hip Hop Geschichte. Hip Hop im Unterricht und dafür gibt es eine Beurteilung. Wir unterrichten Schüler(innen) im Hip Hop. Sie lernen, wie man Texte schreibt, Break- und/oder Streetdance und wie man sich vor Leuten auf einer Bühne präsentieren kann. Damit verbunden sind noch viele weitere Dinge – Selbstbewusstsein, Respekt, Ehrgeiz, …

Für ihre Leistungen bekommen sie eine Beurteilung!

Außerdem werden Bickmack und Snipe auch Lehrer(innen) in Sachen Hip Hop fortbilden. Es gibt Lehrer(innen), die erkannt haben, das Hip Hop nicht nur ein Klischee ist und ihnen durchaus nützlich sein kann.

Hip Hop hat mehr drauf als viele glauben. Wir beweisen das! Hier in Bonn!

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Wochenbericht (08. – 12.09.2008)

Ich denke, diese Woche ist jedem der WP Teilnehmer(innen) klar geworden, dass sie bis zur ersten Veranstaltung nur noch wenig Zeit haben. Auf der Website gab es diese Woche ein paar gute Einträge. Diese Woche konnten wir sehen, was ihr bis jetzt gelernt habt. Tänzerisch wie auch beim Rappen, vor allem konnte ich das in der Zeit sehen, die wir in den Jugendeinrichtungen waren. Einige müssen wirklich sehr viel trainiert haben – Respekt! Was mir diese Woche nicht so gut gefallen hat, war die Arbeitsmoral in Bezug auf die Hausaufgaben. Doch auch die Hausaufgaben gehören zum Battle und werden beurteilt. Ich hoffe, dass es ab nächster Woche bei allen diesbezüglich besser läuft.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelkak

Respekt (14.09.2008)

Ich versuchte den Schüler(innen) in den letzten Wochen das Thema Respekt zu erklären. Es stellte sich heraus, dass es diesbezüglich viele Missverständnisse gibt und gab. Die Frage „Was ist Respekt?“ stellte ich mir dann selber und heraus kam das:

Respekt vor mir selber möchte ich haben, so dass ich jeden Tag wieder in den Spiegel schauen kann und mir selber sagen kann, dass ich mir treu bin und dafür stehe, was ich vertrete und denke. Ich will mich nicht verändern müssen, weil es jemandem nicht passt, sondern nur weil ich davon überzeugt bin mich verändern zu müssen.
Wenn ich einen Anzug anziehe, macht mich das nicht zu einem besseren Menschen, nur weil ich dadurch eine andere optische Außenwirkung erzeuge.
Hat Respekt etwas damit zu tun, dass man auch das annimmt was anders ist. Wir sind alle Individuen und das bedeutet, dass wir alle einzigartig sind. Es gibt dich und mich auf dieser Welt nur einmal und so verhalten wir uns auch – individuell.
Respekt hat in vielen unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Bedeutungen. Also was ist Respekt eigentlich? Ist es etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
Man sagte mal zu mir, dass man etwas leisten muss, damit man Respekt bekommt. Was genau muss man leisten und wie macht das eine sechzehnjährige Person? Was muss ein Jugendlicher tun, um Respekt zu bekommen?
Für mich bedeutet Respekt, dass man mich ernst nimmt und dass ich mich anderen Menschen gegenüber nicht verstellen muss, um das zu erreichen.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Wochenbericht (01. – 05.09.2008)

Hi Leute,

diese Woche ging es endlich richtig los für die Teilnehmer der WP. Ab jetzt müssen sie trainieren und trainieren. In sieben Wochen ist die erste Show.
Mein erster Eindruck war bei einigen Schüler(innen) wirklich großartig und ich war überrascht, doch einige haben mich auch enttäuscht, weil es ihnen noch an Motivation fehlt.
Ich denke, dass einige noch nicht ganz verstanden haben, dass sie bald vor der ganzen Schule, vor Lehrer(innen), Eltern und noch viel mehr Leuten auftreten werden. Da sollte man doch mal langsam etwas tun, bevor man mit leeren Händen vor dem Publikum steht. Ist ja auch peinlich dann!
Am Ende dieser Woche wird der aktuelle Stand mitgeteilt, welche Gruppe bislang die meisten Punkte sammeln konnte.
Das Angebot der beiden Jugendhäuser wird von den Teilnehmer(inne)n sehr dankbar angenommen. Vor allen Dingen auch ganz ohne Stress.
Weiterhin kam die Idee auf, mit allen Teams ein Video zu drehen – warten wir mal ab.

So, das war es mal wieder von mir.

Peace

Wochenbericht (25.-29.08.2008)

Hallo Leute,

was war das für eine geile Woche. Endlich habe ich fast alle Teilnehmer(innen) kennen gelernt.
Und eines muss ich sagen, die Motivation in beiden Schulen ist echt der Hammer gewesen.
Es gab einige von euch, die mich mit dem, was sie gemacht haben, echt überrascht haben. Sogar einen Sponsor für die nächsten Flyer haben wir aufgrund des Engagements einer Schülerin. Ich muss echt sagen, dass ihr mich alle sehr, sehr überrascht habt. Ab nächste Woche geht es richtig los für euch.
Wir haben diese Woche erreicht, dass ihr im Jugendhaus Nordstraße und im Flachs nach den WP‘s weiter trainieren könnt. Ich muss sagen, dass diese Woche mit euch mir eines gezeigt hat, nämlich, dass man niemals jemanden vorverurteilen darf. Uns hat diese Woche ein Schüler einen Text vorgetragen und ich bin immer noch platt davon. Und darum denkt immer daran, dass es nicht wichtig wer ihr seid, sondern was ihr macht und wie ihr es macht! Also haut rein und macht eure Sache gut!

Peace

Bickmack

Zur Podiumsdiskussion mit dem Thema Jugendgewalt am 26.08.2008

Zusammen mit Mr. K war ich am 26 .08.2008 bei einer Podiumsdiskussion über das Thema Jugendgewalt. Wir waren der Meinung, OK, wenn über das Thema diskutiert werden soll, dann sollten wir am Besten auch dabei sein und mitdiskutieren. Also machten wir uns als Vertreter der „Straße“ auf den Weg – selbstverständlich im Streetstyle. Wir waren die einzigen in einem solchen Outfit! :-) ))
Auf dem Podium saßen: Herr Kuchem (Vertreter des Schulamtes), Herr Stein (Amt für Soziale und Familie), Herr Dietrich (Polizei Bonn), Frau Graf (Jugendrichterin) und Herr Katzidis (stellvertr. Vorsitzender Ortsverband der FDP Beuel).
Zu Beginn wurden Zahlen und Statistiken zum Thema Jugendgewalt und zur Kriminalität präsentiert. Jeder, der Podiumsdiskussionsteilnehmer äußerte sich zu den Themen. Viele Worte und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass an der Wirklichkeit auf der Straße vorbei geredet wurde. Nach etwa 60 Minuten durften dann die Zuschauer Fragen stellen, was ich dann auch tat. Meine Frage richtete sich an Herrn Kuchem und Herrn Stein.
Doch vorher ein paar Infos zum Thema: Seit etwa neun Wochen bitte ich bei zuständigen Behörden und Ämtern um Unterstützung. Es geht dabei gar nicht um finanzielle Unterstützung, die uns natürlich helfen würde. Nein, es geht viel mehr um moralische Unterstützung oder Hilfe in welcher Form auch immer. Hilfe für unser – euer  Projekt! Jede Woche rief ich an und fragte, doch niemand meldete sich um uns zu unterstützen.
Darauf sprach ich die Herren an. Leider bekam ich nicht die Antwort die ich erwartete. „Es wird geprüft!“ Ich konnte das nicht so stehen lassen, also verlieh ich meinem/unserem Anliegen etwas Nachdruck. Ich hoffe, dass man uns nun schneller hilft und uns unterstützt.

Mein Fazit:
Es wird sehr viel geredet und vielleicht nicht immer das richtige getan. Es werden Projekte unterstützt,  die sicherlich ihre Berechtigung haben, doch ist Plätzchen backen wirklich hilfreich gegen Jugendgewalt?
Erwachsene denken, dass sie immer wissen was das Beste für Jugendliche ist und meistens ist das ja auch so, denn schließlich haben sie sehr viel mehr Erfahrung als die Jugendlichen. Doch sollten sie euch nicht auch fragen was ihr wollt, um dann ihre Erfahrung ins Spiel zu bringen? Ich glaube nicht, dass sie das häufig genug tun. Sie versuchen herauszufinden, wo die Ursprünge der Probleme liegen -  in der Familie, in der Politik, in der Schule?
Wir sollten versuchen miteinander zu reden und aufeinander zuzugehen – Jung und Alt. Nur so können wir verstehen, was wir tun müssen, um Probleme anzupacken. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir beim „Schoolbattle“ einen guten Weg gehen.

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Wochenbericht (18. – 22.08.2008)

Hallo Leute, ich hoffe, ihr habt die Woche gut überstanden. So, nun sind auch endlich die Namen  von den Teilnehmer(innen) der WP Am Römerkastell bekannt. Ab heute Abend (25.08.2008) werden wir sie veröffentlichen können.
Ihr werdet jetzt ein Jahr lang viel über Hip Hop erfahren und lernen und viel Spaß haben. Auch wenn Dinge nicht sofort klappen werden, so macht das nichts, denn wir haben Zeit – so lange bis es klappt.
Letzte Woche war am Römerkastell Projektwoche, so dass erst diese Woche der erste Termin für den WP dort ist. So konnten wir letzte Woche nur in die Anne-Frank-Schule gehen wo uns eine große Motivation begegnete.
Nach anstrengenden 90 min Monolog von mir, zeigten dann ein paar WP Teilnehmer was sie drauf haben – ein spontaner Freestyle mit Beatboxbegleitung, RESPEKT dafür!
Nächste Woche geht’s dann endlich richtig los, ich freue mich schon.

Bis dann,

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

Wochenbericht (11. – 15.08.2008)

Erstmal Danke an alle, die sich für das “Schoolbattle” – Projekt angemeldet haben. Wir haben nicht erwartet, dass es so viele von euch interessiert.
Leider mussten wir über 50 Schüler(inne)n absagen. Das hat uns echt weh getan. Wenn alles gut geht, dann sehen wir uns nächstes Jahr!
Am Montag waren The Elements of Hip Hop in der Anne-Frank-Schule um das Projekt vorzustellen. Ganz Spontan haben wir dann auch von euch noch eine kleine Tanzeinlage bekommen, was die ganze Sache natürlich besser gemacht hat. Danke an dieser Stelle an die Tänzerinnen.
Am Dienstag sind wir nochmal vorbei gekommen, um zu erfahren, wer sich für das Projekt interessiert, doch leider haben viele gedacht, dass wir sie beurteilen würden, so wie es Dieter Bohlen macht. Ok, haben wir uns gedacht, wenn ihr nicht kommen wollt, dann kommen wir eben nochmal vorbei. Also sind Mr. K und ich am Mittwoch nochmal in die Anne-Frank-Schule gegangen und sind durch die Klassen marschiert, um erneut zu erzählen, was wir dieses Jahr machen wollen.
Das hat euch so überzeugt,dass sich dann fast 60 Schüler(innen) für den WP – Hip Hop eintrugen.
Am Donnerstag haben wir uns dann Am Römerkastell vorgestellt. Auch hier war die Begeisterung sehr hoch, so dass sich hier über 60 Schüler(innen) für den WP – Hip Hop eintrugen.
Somit stehen die Teams für den “Schoolbattle” jetzt fest. Wir freuen uns auf alle Teilnehmer und wir hoffen, dass es euch viel Spaß machen wird, ihr fair zueinander seid und ihr versteht, dass man Rivalitäten und Konflikte nicht mit Gewalt löst!

All denen, die sich engagieren, viel trainieren und fleißig mit dabei sind, wünsche ich ganz viel Erfolg!

Peace

Mario „ Bickmack“ Pavelka

„Glaube an dich selbst!“

Das  ist es, was ich den Kids sage, denn leider habe ich das Gefühl, dass viele das nicht mehr tun. Lehrer(innen), Sozialpädagog(inn)en oder auch andere. Sie berichten alle das gleiche: „Was ist mit den Jugendlichen und Kindern los? Das haben wir doch früher nicht so gemacht!“ Diese Jugend hat es nicht leicht im Leben klarzukommen. Viele Erwachsene schaffen es ebenfalls nicht mehr, wie sollen es dann die Jugendlichen schaffen? Alle wollen ein Patentrezept, was man denn tun kann. Es sind die Erwachsenen, die für die Kinder und Jugendlichen verantwortlich sind und es sind ebenfalls die Erwachsenen, die diese Verantwortung oft nur mangelhaft wahrnehmen. Mir als Vater ist die Zukunft meines Kindes und die der anderen wichtig! Ich werde ihnen immer wieder sagen „Glaube an dich selbst, egal was passiert!“
An was glauben wir heute noch? Erst zur Weihnachtszeit wird vielen von uns wieder klar, das da noch etwas ist. An diesen Tagen bekommen alle meinen Respekt, die nicht erst dieses Fest brauchen, um an andere Menschen zu denken und an sie zu glauben.
Ehre, Stolz und Loyalität ist das, was ich fühle, wenn ich in die Gesichter der Menschen sehe, die an das Projekt glauben. Es ist ein schönes Gefühl Respekt für das zu bekommen, was man jeden Tag macht. Weil sie oft jemanden vermissen, der ihnen zuhört, an sie glaubt und sie auch ernst nimmt, geht es vielen Jugendlichen oft schlecht. Ich denke, ich muss euch nicht alle daran erinnern wie es ist, wenn die Eltern einen nicht ernst nehmen wollen. Hört euren Kindern zu! Helft ihnen verantwortungsvoll und weise auf ihrem Weg durch das Leben.
Auch ihr Jugendliche und Kinder, schenkt euren Eltern Respekt. Sie haben schon einiges im Leben erlebt, vor dem sie euch beschützen wollen.

Ich wünsche allen ein erfolgreiches Jahr 2010!

Ich danke allen, die an uns glauben!

Peace

Bickmack

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